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Das neue Jahr ist die perfekte Gelegenheit, frische Vorsätze zu fassen – und was könnte wichtiger sein als die eigene Zahngesundheit? Viele Menschen nehmen sich vor, mehr Sport zu treiben, gesünder zu essen oder mehr auf sich selbst zu achten. Aber warum nicht auch die Zahnpflege in Ihre Neujahrsvorsätze aufnehmen? Ein strahlendes Lächeln und gesunde Zähne sind nicht nur ein Zeichen für ästhetische Schönheit, sondern auch für eine gute allgemeine Gesundheit.


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Was ist der Schlüssel für frischen Atem? Wie lässt sich Mundgeruch vorbeugen? Wir verraten Dir das Geheimnis für frischen Atem. Die wichtigsten Bausteine sind gewissenhafte Zahnpflege und gesunde Ernährung.

Zahnhygiene

Akribische Zahnpflege ist die Basis für frischen Atem. Wer zweimal täglich gründlich Zähne und die Zahnzwischenräume mit Zahnseide und / oder Interdentalbürsten reinigt, hat den Grundstein für angenehmen Atem schon gelegt.

Reinigung der Zunge

Was ist mit dem Belag auf der Zunge? Sie kann Mundgeruch begünstigen, denn auf ihr befindet sich häufig Belag. Wer ihn (und die damit verbundenen Bakterien) mit der Zahnbürste oder einem speziellen Zungenschaber entfernt, hat eine weitere Quelle für unangenehme Gerüche aus dem Mund beseitigt.

Professionelle Zahnreinigung

Regelmäßige Zahnreinigungen beim Zahnarzt runden das Geheimnis für frischen Atem ab. Wie oft eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll ist, ist ganz unterschiedlich. Fragen Sie am besten bei Ihrem Zahnarzt nach. Er kann die beste Empfehlung für Ihren individuellen Fall abgeben. I.d.R. sind Intervalle von ca. 6 Monaten sinnvoll.

Tagsüber / Zwischen dem Zähneputzen

Wer tagsüber für frischen Atem sorgen will, kann auf verschiedene Methoden zurückgreifen. Kaugummi kauen regt nicht nur Gehirntätigkeit an, sondern kann auch für die Säuberung der Zähne sorgen.

Welche Rolle spielt die richtige Ernährung?

Eine sehr Große! Denn, eine gesunde Ernährungsweise begünstigt eine ausgewogene Mundflora. Wer Mundgeruch vermeiden will, sollte viel trinken, ballaststoffreiche und probiotische Lebensmittel zu sich nehmen. Also: Obst, Gemüse, Naturjoghurt und viel Wasser zu sich nehmen. Das beugt nicht nur Mundgeruch vor, sondern dient auch der allgemeinen Gesundheit.

Bei anhaltendem Mundgeruch ist es wichtig, dies beim Zahnarzt abklären zu lassen, da es weitere Ursachen für Mundgeruch geben kann, die auch mit bester Mundhygiene zu Hause nicht in Griff zu bekommen sind, z.B.:

  • Zahnprobleme: Karies, Parodontitis, Zahnstein, Entzündungen des Zahnfleischs
  • Trockener Mund (z. B. zu wenig Speichel, Mundatmung, Medikamente, Schnarchen)
  • Mandelentzündungen oder Mandelsteine
  • Infektionen in Nasennebenhöhlen oder Rachen
  • Magenprobleme (Reflux, selten Magengeschwüre)
  • Erkrankungen der Leber oder Nieren (führt zu typischem Geruch)
  • Rauchen.
  • Bestimmte Medikamente (z. B. Antidepressiva, Blutdruckmittel → trockener Mund)

 

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Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation

Kreidezähne gelten als die neue Volkskrankheit. Immer mehr Kinder leiden unter Kreidezähnen. Das Phänomen hat laut der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie des Instituts der Deutschen Zahnärzte in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.

Was versteht man unter einem Kreidezahn?

Kreidezähne sind Zähne, deren Zahnschmelz deutlich weicher ist als bei gesunden Zähnen. Zahnschmelz besteht aus Mineralsalzen wie Fluor, Kalzium und Phosphat und ist bei gesunden Zähnen sehr hart und widerstandsfähig. Bei Kreidezähnen ist die Zusammensetzung des Zahnschmelzes stark gestört. Man nennt das „Hypomineralisation“. Der Zahnschmelzdefekt kann einzelne oder mehrere Zähne betreffen.

Warum sind Kreidezähne so gefährlich?

Ist der Zahnschmelz durch die Hypermineralisation sehr weich, hat Karies ein leichtes Spiel und kann die Zähne mühelos angreifen. Deshalb gilt es, betroffene Zähne frühzeitig zu erkennen, denn dann können effiziente Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Woran erkennt man Kreidezähne?

Die Erkrankung wird häufig sichtbar, wenn die zweiten Zähne durchbrechen. Befinden sich darauf weißlich, getrübte Flecken, bräunliche Verfärbungen und sind einzelne Zähne plötzlich schmerzempfindlich, könnte es sich um Kreidezähne handeln. Typisch für Kreidezähne ist auch, dass seine Oberfläche oft rau und porös ist.

Verursacht ein Kreidezahn Schmerzen?

Kreidezähne sind durch den weicheren Schmelz schlechter geschützt als gesunde. Deswegen können sie sehr schmerzempfindlich sein. Das kann sich beim Zähneputzen und beim Kontakt mit warmen und kalten Speisen zeigen.

Wer ist davon betroffen?

Mittlerweile ist mehr als jedes dritte zwölfjährige Kind betroffen, aber auch jüngere und ältere erkranken daran. Die Krankheit tritt weltweit auf. – Über alle Einkommensschichten hinweg.

Welche Zähne sind am häufigsten betroffen?

In der Regel trifft es die zweiten Zähne, sprich: die bleibenden Backenzähne (Molaren) und Schneidezähne (Inzisiven). Deshalb wird die Erkrankung auch „Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation“ (MIH) genannt. Deutlich seltener tritt sie bei Milchzähnen auf, aber auch sie können von der Zahnschmelzstörung betroffen sein. Das nennt man Milchmolaren Hypomineralisation („MMH“).

Woher kommen Kreidezähne?

Obwohl es eine Vermutung gibt, sind die Ursachen wissenschaftlich noch nicht in Gänze geklärt. Bisphenol A steht besonders häufig im Verdacht, Kreidezähnen zu verursachen. Der Weichmacher war bis 2011 in Plastiktrinkflaschen enthalten und steckt heute noch in Spielzeug für Kinder. Wer sich diesbezüglich absichern will, sollte beim Kauf von Plastikware auf die Kennzeichnung „BPA-frei“ achten.
Die Forschung hat zusammenfassend drei Faktoren ermittelt, die Kreidezähne begünstigen können.

1. Infektionskrankheiten im Kleinkindalter sowie Erkrankungen der oberen Atemwege
2. Antibiotika und Giftstoffe (Dioxine) in Lebensmitteln
3. Schadstoffe (Toxine) aus dem Alltagsgebrauch

Können Eltern und Kinder vorsorglich etwas tun?

Kreidezähne sind zwar nicht heilbar, doch Eltern und Kinder können aber viele Dinge tun, um MIH-Stellen so früh wie möglich zu begegnen, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

1. Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen
2. Vorsicht, wenn Schmerzen beim Zähneputzen oder Essen / Trinken auftreten
3. Gewissenhaftes Zähneputzen von den Eltern
4. Präparate, die den Zahnschmelz härten z.B. Tooth Mousse
5. Wenig zuckerhaltige Nahrung

Vermuten Sie, dass Ihr Kind Kreidezähne hat?
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Möchten Sie wissen, was Bruxismus ist und warum Sie die Redewendung „Zähne zusammenbeißen – und durch!“ lieber nicht zu wörtlich nehmen sollten? Dann lesen Sie den folgenden Artikel. Darin erfahren Sie alles über Zähneknirschen – im Fachbegriff „Bruxismus“ genannt –, woher es kommt, was die Folgen sind und was Abhilfe verschafft.

Zähneknischen oder Bruxismus: Was ist das?

Es gibt zwei Arten des Zähneknirschens: Knirschen im Schlaf (sogenannter Schlafbruxismus) und Knirschen im Wachzustand (Wachbruxismus). Das Besondere daran: Es erfolgt unterbewusst und nicht absichtlich. Nächtliches Zähneknirschen ist besonders gravierend. Denn Betroffene beißen die Zähne mit einer bis zu 10-fachen Kraft des normalen Kaudrucks aufeinander. Das kann schwerwiegende Folgen für die Zähne, die Muskulatur und das Kiefergelenk haben.

Wer leidet unter Zähneknirschen?

Studien zufolge leidet fast jeder zweite Erwachsene mindestens einmal im Leben
unter Zähneknirschen. Am stärksten betroffen: Menschen zwischen 30 und 45 Jahren. Frauen leiden häufiger daran, als Männer.

Bedrückend: Die Ursachen des Bruxismus

• Stress und Angst
• Schlafstörungen: Personen mit Schlafstörungen wie Schlafapnoe oder Insomnie neigen eher zu Bruxismus.
• Fehlstellung der Zähne: Eine ungleichmäßige Zahnreihe oder Bissfehlstellungen können zu unbewussten Kaubewegungen führen.
• Zahnprothesen oder Kronen: Schlecht sitzende Prothesen oder Zahnersatz können Bruxismus begünstigen
• Nebenwirkungen von Medikamenten: Einige Antidepressiva und Psychopharmaka können Zähneknirschen als Nebenwirkung haben.
• Stimulanzien: Koffein, Nikotin, Alkohol oder Drogen wie Kokain oder Ecstasy können Bruxismus verstärken.
• Genetische Veranlagung: Es gibt Hinweise darauf, dass Bruxismus in Familien gehäuft auftritt.
• Kinder und Zahnentwicklung: Bei Kindern kann Bruxismus während des Zahnwechsels oder beim Zahnen auftreten.
• Neurologische Erkrankungen: Erkrankungen wie Parkinson oder Epilepsie sind gelegentlich mit Zähneknirschen verbunden.

Frau beim Zähneknirschen

Wie erkenne ich, dass ich mit den Zähnen knirsche?

Zähneknirschen äußert sich oft durch:

  • Abnutzung der Zähne
  • Schmerzen im Kiefer, Nacken oder Gesicht
  • Kopfschmerzen (oft am Morgen)
  • Kiefergeräusche (Knacken)
  • Empfindlichkeit der Zähne
  • Vergrößerte Kaumuskulatur
  • Freiliegende Zahnhälse, gelockerte Zähne
  • Unruhiger Schlaf
  • Tinnitus

Die Folgen des Zähneknirschens

Das nächtliche Zähneknirschen wirkt sich sowohl auf die Zähne als auch auf das Kiefergelenk aus und kann weitreichende gesundheitsschädliche Folgen haben.
Es führt unweigerlich zum Verschleiß und zur Beschädigung des Zahnschmelzes und der Zähne. Zahnkronen und Brücken können Risse bekommen, brechen oder sich
verformen. Außerdem können sich durch das ständige Knirschen und Pressen ganze Zähne lockern. Die zusätzliche Belastung des Kiefergelenks kann Verspannungen, Migräne, Nackenproblemen und sogar Rückenschmerzen hervorrufen. Auch Schädigungen des Kiefergelenkes wie z.B. Einschränkungen der Kieferbewegung, Kiefergelenksknacken und Kiefergelenks-arthrose/-arthritis sind mögliche Folgen.

Behandlung: Maßnahmen gegen das Zähneknirschen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Zähneknirschen zu lindern bzw. die Auswirkungen zu verhindern.

1. Was Sie selbst tun können
Tagsüber: Knirschen Sie tagsüber mit den Zähnen? Machen Sie es sich bewusst! Falls es Ihnen Probleme bereitet, tragen Sie eine Knirschschiene, um Schäden an den Zähnen zu vermeiden. Nachts: Leiden Sie unter Schlafbruxismus? Tragen Sie eine nächtlichen Aufbissschiene beim Schlafen, der das Zähneknirschen verhindert – individuell angepasst vom Zahnarzt.

2. Hilfe vom Zahnarzt
Da unmittelbar die Zähne betroffen sind, sollten Sie beim Verdacht oder dem Hinweis des Partners umgehend den Zahnarzt konsultieren. Dort erhalten Sie – neben umfassender Beratung – oft eine Aufbiss-Schiene oder Knirschschiene, die individuell angepasst wird. Zusätzlich können Physiotherapie und Stressbewältigungsübungen hilfreich sein. In vielen Fällen hat es sich bewährt, den Zähnen mehr Platz für die Zähne zu verschaffen, bzw. eine vorhandene Zahnfehlstellung zu korrigieren z.B. mit Invisalign.

Fragen?

Leiden Sie unter akutem Zähneknirschen? Wir beraten Sie gerne!
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Kennen Sie den Mundhygiene-Trend „Olziehen“? Ölziehen ist eine jahrhundertealte Methode, die ursprünglich aus der ayurvedischen Heilkunde kommt und zur Pflege von Zähnen und Zahnfleisch eingesetzt wird. Verwendet werden dafür Pflanzenöle wie Kokos-, Sesam- oder Sonnenblumenöl.

Wie funktioniert Ölziehen?

Beim Ölziehen wird ein Esslöffel Öl für ca. 10-20 Minuten im Mund bewegt und durch die Zahnzwischenräume gezogen. Anschließend wird das Öl ausgespuckt. Es ist dann i.d.R. milchig-weiß. Diese Verfärbung rührt vom Speichel her, der die Fettmoleküle des Öls aufspaltet.

Was bewirkt es?

Diese Methode soll dabei helfen, Bakterien und Giftstoffe aus der Mundschleimhaut zu entfernen. In der indischen Volksmedizin wird Ölziehen seit Jahrtausenden als Mittel gegen Mundgeruch, Zahnfleisch-Entzündungen und rissige Lippen eingesetzt.

Welche Öle sollten verwendet werden?

Zum Ölziehen sollten naturbelassene Öle verwendet werden. Alternativ eignen sich auch spezielle Öle aus dem Reformhaus.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Ölzieh-Kur?

Morgens auf nüchternen Magen vor dem Zähneputzen. Warum? – Nachts sammeln sich im Mundraum viele Bakterien und Toxine an. Ölziehen direkt nach dem Aufstehen hilft, diese effektiv zu entfernen, bevor sie in den Körper gelangen können.

Ergänzung zur normalen Zahnpflege?

Aus zahnärztlicher Sicht spricht allerdings nichts dagegen, Ölziehen auszuprobieren bzw. anzuwenden. Denn das Öl kann die Speichelproduktion anregen, was dabei hilft, Bakterien im Mund zu reduzieren. Doch Achtung: Ölziehen ist kein Ersatz für die herkömmliche Zahnpflege mit Zahnbürste und Zahnpasta sowie der gründlichen Reinigung der Zahnzwischenräume z.B. mit Zahnseide. Denn nur so können Zähne und Zahnfleisch langfristig gesund bleiben.

Unsere Empfehlung:

Wenn Sie Interesse am Ölziehen haben, können Sie es risikofrei ausprobieren – ergänzend zur normalen Zahnhygiene versteht sich.

Fragen?

Haben Sie Fragen zur Zahnhygiene oder zu alternativen / unterstützenden Maßnahmen?
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